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Figurenentwicklung

Ziel und Motiv

Figuren bringen eine Geschichte erst ins Laufen, sie bringen sie voran. Was uns  Leserinnen und Leser interessiert, was uns mit einer Figur verbindet, uns im besten Falle mitfühlen lässt, ist das Schicksal der Figuren: Wer sind sie, was tun sie, wie verhalten sie sich.

Dabei gibt es einen Zentralen Punkt: Das Ziel der Figur, manche nennen es auch das Motiv. Also das, was uns antreibt, damit wir etwas tun - oder auch nicht. Wenn mein Ziel ist, ein besonders gutes Abitur zu machen, werde ich brav in die Schule gehen und lernen. Ist es aber mein Ziel, als Musiker durch die Lande zuziehen, dann ist die Schule nur im Weg, und ich werde nicht hingehen.

Da erste, was ich mir  also für meine Hauptfiguren überlege, ist das grundlegene Ziel. Im Folgenden spreche ich nur noch vom Ziel, denn Motiv wird z.B. im Krimi etwas anders definiert.

Ich beginne immer mit meinem Protagonisten. Denn um ihn oder sie wird sich alles drehen. Je nach Genre kann dieses Ziel sehr unterschiedlich, dramaturgisch jedoch gleichwertig sein. Entscheidend ist nicht, ob die Welt gerettet werden muss oder es darum geht, ein Fussbalsppiel zu gewinnen. Es geht um die Fallhöhe: Was steht für meinen Prota auf dem Spiel? wird er sein Zeil erreichen? Denn nur darum geht es. WIRD MEIN PROTA SEIN ZIEL ERREICHEN? Und was passiert mit ihm auf dem Weg dahin. Was muss er dafür tun. Wie muss er sich entwickeln.

Was muss er erringen? Eine Waffe? Eine Eigenschaft? Freunde? Die Möglichkeiten sind schier unendlich, und deshalb gibt es auch unendlich viele mögliche Geschichten.

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Kurzvorstellung: Plot-Werkzeug - "Writers Café"

Jeder Autor hat seine spezifischen Werkzeuge. Ich stelle meine vor.

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Schreibtipp: Figuren und Konflikte

Eine Figur ohne Konflikt ist langweilig

Figuren und Konflikte

hochmut kommt vor dem Fall Hund

Auch wenn ich es mir schon hundert Mal bewusst gemacht habe: Immer wieder muss ich darauf achten, dass meine Figuren sich nicht ausruhen dürfen. Die Handlung darf manchmal etwas ruhiger sein, aber meine Figuren müssen immer durch ihre Konflikte getrieben werden. Denn das ist der Treibstoff einer jeden Geschichte: Konflikte!

Konkret geht es um eine Figur, die König werden will. Dieses Ziel wird er das ganze Buch über verfolgen. Egal wie. Seine wichtigste dramaturgische Eigenschaft ist der Ehrgeiz. Das prägt sein gesamtes Handeln, seine Gedanken und Gefühle. Es soll ja "bigger than live sein".

Und deshalb spiegelt sich dieser Konflikt im Kleinen wie im Großen. Auf der Jagd muss er das größte Wildschweidn erlegen, er muss die schönste Frau heiraten und die beste Burg besitzen. Er muss das letzte Wort haben und wenn er im Schach verliert, kann es sein, dass sein Gegner seinen Kopf einbüßt. 

 

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Harte Arbeit4 thumbBücher Schreiben - Harte Arbeit!

Buch-Autorinnen und Autoren haben etwas gemeinsam, logisch: Sie schreiben Bücher, wollen möglichst viele verkaufen und die meisten Träumen wahrscheinlich von dem Bestseller aus ihrer Feder, der sie berühmt macht und jeglicher finanzieller Sorgen enthebt.

In den Arbeitweisen jedoch gibt es große Unterschiede, und hier und da sogar Dogmen, wie es denn am besten gehen soll. Aber dafür kann es keine Rezepte und keine Regeln geben. Schreiben ist ein Prozess, der bei jeder und jedem anders verläuft, und sich auch mit der Zeit verändern kann. Ich stelle in den Splittern einige Methoden und Werkzeuge vor, mit denen Autorinnen und Autoren versuchen, ihre Kreativität zu verbessern und ihren Arbeitsalltag zu bestehen.

Es gibt aber noch etwas, das für alle Autorinnen und Autoren gleich ist: Ein Buch besteht zu 95% aus Transpiration und zu 5% aus Inspiration.

Ein Buch schreiben ist schlicht eine ganze Menge ARBEIT.

  • 400 Buchseiten, das sind etwa 800.000 Anschläge auf der Tastatur.
  • Das sind ungefähr 200-300 Stunden tippen, je nachdem, wie schnell man ist.
  • Umgerechnet auf Arbeitswochen: Ca. 8 Wochen, oder 2 Monate. Nur tippen! 

Und glauben Sie mir, keiner schafft es, am Tag 7,5 Stunden ohne Unterbrechung zu tippen. Sollte jemand jemanden kennen, der das kann - bitte bei mir melden.

Dann hat man noch nicht geplottet, keine Figur entwickelt und nichts recherchiert ...

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 Meine Muse 

Buchbuddha 2

Wenn mal die Tastatur klemmt und mir partout nichts einfallen will, dann ziehe ich meine Muse zu rate.

Zum Vergrößern auf das Bild klicken.

 

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Joomla! und andere

joomla logoGerade habe ich meine Website grundrenoviert. Ob sie schöner geworden ist, das überlasse ich jedem Betrachter selbst. Auf jeden Fall hat es einen Mordspaß gemacht. Da ich Technik mag und gerne damit spiele, habe ich zuerst verschiedene Systeme ausprobiert. Am Anfang waren die  "What you see is what you get" Websitegeneratoren. Die sind inzwischen hochentwickelt und es fällt nicht schwer, schnell eine ansehnliche Seite zusammenzubauen. Es gibt gute Vorlagen und die meisten Programme sind fast selbsterklärend.

Übrigens: Die beste Software nützt nichts, wenn das Layout, die Bilder, die Texte nicht passen, wenn kein Konzept hinter dem Entwurf steht.

contao logoMit den WYSIWYG-Generatoren bin ich allerdings schnell an meine Grenzen gestoßen. Schon das Einbinden einer vernünftigen Slideshow macht erhebliche Probleme. Oder wenn ich Artikel einer bestimmten Kategorie, z.B. meine Schreibtipps, auf einer Seite gesammelt anzeigen will, wird es haarig.

Also machte ich mich an die Content Management Systeme, kurz CMS. Bisher waren das für mich Monster, denen nur ausgebuffte Nerds gewachsen waren. Warum aber, gibt es Millionen von Websiten auf Basis von CMS-Systemen? Erstellt von ganz normalen Menschen?

Die Namen hatte ich schon oft gehört: Joomla!, Wordpress, Drupal, Typo3, Contao, Redaxo ...

Ich entschied mich zuerst für Wordpress, da es als das einfachste System gilt. Aber leider funktionierte es auf meinem Rechner nicht richtig. Da es auf tausenden drupal logoanderen Rechenern funktioniert, habe ich irgendeinen Phantomfehler, den auch Experten nicht finden konnten. Pech.

Eins vorab: Jedes CMS hat Vor- und Nachteile. Es gibt nicht das eine, das perfekte - es gibt viele ausgfeilte Systeme, die verschiedene Anforderungen bedienen und sich an verschiedene User wenden. Das Wordpress als das zahmste gilt, hatte ich es zuerst damit versucht.

redaxo logoAlso zog ich weiter und blieb schließlich bei Joomla hängen. M.E. wird ein blutiger Computeranfänger nicht damit zurecht kommen. Auch wenn es vom Hoster isntalliert wird - ein wenig Kenntnisse über die Fallstricke HTML, PhP und MySql sind nötig. Es gibt viele Vorlagen, die Anpassung ist nicht ganz einfach. Da empfiehlt es sich auf Template-software zurückzugreifen. Hier und da muss ich in den Code eingreifen, um das gewünschte Ergebnis zu bekommen, WYSIWIG funktioniert nicht wirklich, jeder Browser interpretiert die Befehle ein wenig anders, jeder Editor schreibt HTML-Code ein wenig anders ...

Lange Rede kurzer Sinn: Ich komme mit Joomla gut zurecht und beginne langsam das Potential von CMS zu entdecken. Joomla! ist stabil, bietet unzähige typo3 logoMöglichkeiten und ist - kostenlos!  Eine riesige Joomla!-Gemeinde entwickelt daran und inzwischen läuft Joomla in einer stabilen Version 3.7.1. Es gibt im Netz viele Menschen, die geduldig jedem Anfänger auch die dümmste Frage beantworten oder wissen, wo jemand sitzt, der die Frage beantworten - oder auf das Handbuch verweisen. Es gibt viele kostenlose Erweiterungen.

 

Ich kann nur sagen: Vielen Dank an die Joomla!-Gemeinde. 

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Größe von Heeren im Hoch - und Spätmittelalter

Die Größe von Heeren im Mittelalter wird oft überschätzt.

Die Größe von Heeren im Mittelalter wird oft überschätzt. Selbst bei monumentalen Schlachten wie bei Crecy waren es selten mehr als zehn bis zwanzigtausend Soldaten, die sich auf dem Feld gegenüberstanden.

Mehr: Größe von Heeren im Hoch - und Spätmittelalter

Bogenschießen: "Daumengriff" gegen "Mediterranen Griff"

Unterschiedliche Grifftefchniken beim Bogenschießen 

Die Ritter der Kreuzfahrerstaaten sahen sich Scharen von reitenden Bogenschützen gegenüber. In der Schlacht von Hattin, bei der das Heer der Kreuzfahrer vernichtend geschlagen wurde,  waren die Bogenschützen von Saladin entscheidend.

Mehr: Bogenschießen: "Daumengriff" gegen "Mediterranen Griff"