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Harte Arbeit4 thumbBücher Schreiben - Harte Arbeit!

Buch-Autorinnen und Autoren haben etwas gemeinsam, logisch: Sie schreiben Bücher, wollen möglichst viele verkaufen und die meisten Träumen wahrscheinlich von dem Bestseller aus ihrer Feder, der sie berühmt macht und jeglicher finanzieller Sorgen enthebt.

In den Arbeitweisen jedoch gibt es große Unterschiede, und hier und da sogar Dogmen, wie es denn am besten gehen soll. Aber dafür kann es keine Rezepte und keine Regeln geben. Schreiben ist ein Prozess, der bei jeder und jedem anders verläuft, und sich auch mit der Zeit verändern kann. Ich stelle in den Splittern einige Methoden und Werkzeuge vor, mit denen Autorinnen und Autoren versuchen, ihre Kreativität zu verbessern und ihren Arbeitsalltag zu bestehen.

Es gibt aber noch etwas, das für alle Autorinnen und Autoren gleich ist: Ein Buch besteht zu 95% aus Transpiration und zu 5% aus Inspiration.

Ein Buch schreiben ist schlicht eine ganze Menge ARBEIT.

  • 400 Buchseiten, das sind etwa 800.000 Anschläge auf der Tastatur.
  • Das sind ungefähr 200-300 Stunden tippen, je nachdem, wie schnell man ist.
  • Umgerechnet auf Arbeitswochen: Ca. 8 Wochen, oder 2 Monate. Nur tippen! 

Und glauben Sie mir, keiner schafft es, am Tag 7,5 Stunden ohne Unterbrechung zu tippen. Sollte jemand jemanden kennen, der das kann - bitte bei mir melden.

Dann hat man noch nicht geplottet, keine Figur entwickelt und nichts recherchiert ...

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 Meine Muse 

Buchbuddha 2

Wenn mal die Tastatur klemmt und mir partout nichts einfallen will, dann ziehe ich meine Muse zu rate.

Zum Vergrößern auf das Bild klicken.

 

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Joomla! und andere

joomla logoGerade habe ich meine Website grundrenoviert. Ob sie schöner geworden ist, das überlasse ich jedem Betrachter selbst. Auf jeden Fall hat es einen Mordspaß gemacht. Da ich Technik mag und gerne damit spiele, habe ich zuerst verschiedene Systeme ausprobiert. Am Anfang waren die  "What you see is what you get" Websitegeneratoren. Die sind inzwischen hochentwickelt und es fällt nicht schwer, schnell eine ansehnliche Seite zusammenzubauen. Es gibt gute Vorlagen und die meisten Programme sind fast selbsterklärend.

Übrigens: Die beste Software nützt nichts, wenn das Layout, die Bilder, die Texte nicht passen, wenn kein Konzept hinter dem Entwurf steht.

contao logoMit den WYSIWYG-Generatoren bin ich allerdings schnell an meine Grenzen gestoßen. Schon das Einbinden einer vernünftigen Slideshow macht erhebliche Probleme. Oder wenn ich Artikel einer bestimmten Kategorie, z.B. meine Schreibtipps, auf einer Seite gesammelt anzeigen will, wird es haarig.

Also machte ich mich an die Content Management Systeme, kurz CMS. Bisher waren das für mich Monster, denen nur ausgebuffte Nerds gewachsen waren. Warum aber, gibt es Millionen von Websiten auf Basis von CMS-Systemen? Erstellt von ganz normalen Menschen?

Die Namen hatte ich schon oft gehört: Joomla!, Wordpress, Drupal, Typo3, Contao, Redaxo ...

Ich entschied mich zuerst für Wordpress, da es als das einfachste System gilt. Aber leider funktionierte es auf meinem Rechner nicht richtig. Da es auf tausenden drupal logoanderen Rechenern funktioniert, habe ich irgendeinen Phantomfehler, den auch Experten nicht finden konnten. Pech.

Eins vorab: Jedes CMS hat Vor- und Nachteile. Es gibt nicht das eine, das perfekte - es gibt viele ausgfeilte Systeme, die verschiedene Anforderungen bedienen und sich an verschiedene User wenden. Da Wordpress als das zahmste gilt, hatte ich es zuerst damit versucht.

redaxo logoAlso zog ich weiter und blieb schließlich bei Joomla hängen. M.E. wird ein blutiger Computeranfänger nicht damit zurecht kommen. Auch wenn es vom Hoster isntalliert wird - ein wenig Kenntnisse über die Fallstricke HTML, PhP und MySql sind nötig. Es gibt viele Vorlagen, die Anpassung ist nicht ganz einfach. Da empfiehlt es sich auf Template-Software zurückzugreifen. Hier und da muss ich in den Code eingreifen, um das gewünschte Ergebnis zu bekommen, WYSIWIG funktioniert nicht wirklich, jeder Browser interpretiert die Befehle ein wenig anders, jeder Editor schreibt HTML-Code ein wenig anders ...

Lange Rede kurzer Sinn: Ich komme mit Joomla gut zurecht und beginne langsam das Potential von CMS zu entdecken. Joomla! ist stabil, bietet unzählige typo3 logoMöglichkeiten und ist - kostenlos!  Eine riesige Joomla!-Gemeinde entwickelt daran und inzwischen läuft Joomla in einer stabilen Version 3.7.1. Es gibt im Netz viele Menschen, die geduldig jedem Anfänger auch die dümmste Frage beantworten oder wissen, wo jemand sitzt, der die Frage beantworten - oder auf das Handbuch verweisen. Es gibt viele kostenlose Erweiterungen.

 

Ich kann nur sagen: Vielen Dank an die Joomla!-Gemeinde. 

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